Was ist Waldjugend?

Die Deutsche Waldjugend (DWJ) ist der älteste Umweltschutz-Jugendverband in Deutschland. Sie ist die Jugendorganisation der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW).

Das Logo der Deutschen Waldjugend

Diese wurde im Feburar 1947 von Klaus Gundelach mit dem Ziel gegründet, die zerstörten Deutschen Wälder nach dem Zweiten Weltkrieg neu aufzubauen. Bundesweit zählt die Waldjugend mehrere tausend Mitglieder, die sogenannten „Waldläufer“, die sich auf 12 Landesverbände verteilen. In Nordrhein-Westfalen gibt es etwa 30 Ortsgruppen, die unter Waldläufern „Horste“ genannt werden.

Innerhalb des eigenen Horstes spielt sich der größte Teil eines Waldjugendlebens ab. Innerhalb eines Horstes bestehen eine oder mehrere Horten. Diese sind Gruppen von Waldläufern bestehend aus ihren Gruppenleitern und Pimpfen bzw. Wildlingen (8- bis 10-Jährigen).
Gemeinsam werden viele Aktionen gemacht wie zum Beispiel Bäume gepflanzt, die Natur (Tiere, Vögel…) beobachtet und bestimmt, Nistkästen und Waldstücke im nahe gelegenem Patenforst betreut.

Neben dem Naturerlebnis draußen ist es auch so, dass die Waldläufer sich zu Gruppenstunden in einer Hütte oder einem Gruppenraum treffen, um dort gemeinsam handwerklich zu arbeiten, basteln oder singen und Gitarre zu spielen.

Über das Jahr verteilt finden im Landesverband eine Reihe von Zeltlagern und Seminaren statt, bei denen sich Waldläufer aus verschiedenen Horsten treffen. Am jährlichen Pfingstzeltlager (dem „Landeslager“) nehmen in der Regel alle Horste aus NRW teil, sodass immer etwa 400 Waldläufer auf einem großen Lagerplatz ein Wochenende zusammen erleben. Alle drei Jahre findet in den verschiedensten Regionen Deutschlands das Bundeslager statt. Hier treffen sich ca. 700 Waldläufer für eine ganze Woche aus allen Landesverbänden um gemeinsam zu zelten.